FAQ  Termine  Links  Sitemap  Kontakt  Impressum   

FAQs

Was ist der Unterschied zwischen einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und einem Freiwilligendienst mit Don Bosco Volunteers?

Ein Freiwilligendienst mit Don Bosco Volunteers ist kein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sinne des Gesetzes zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG).
Während des gesetzlich geregelten Freiwilligen Sozialen Jahres werden die Freiwilligen vom jeweiligen Träger in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie in der Unfallversicherung versichert. Diese Versicherungspflicht besteht beim Freiwilligendienst mit Don Bosco Volunteers nicht, daher ist der Dienst kein FSJ/FÖJ im Sinne des JFDG.

Warum kostet ein Freiwilligendienst Geld? 

Das Freiwilligenprogramm kostet, weil die Freiwilligen vor, während und nach dem Auslandseinsatz intensiv pädagogisch betreut und vorbereitet werden; dafür sind 25 Seminartage vorgesehen. Neben den Verwaltungskosten zur Umsetzung des Programms entstehen außerdem in den Gastländern Kosten für Unterkunft und Verpflegung. 

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Kosten für die medizinische Vorsorge wie z.B. Impfungen und Reisemedizin, für die Beschaffung des Visums und Reisekosten zu den Auswahlseminaren, evtl. für einen Sprachkurs, sowie für die direkte Reisevorbereitung.

Muss ich einen Spenderkreis aufbauen? Und wie mache ich das?

Ja. Freiwillige suchen in ihrem Umfeld Personen, die bereit sind, für ihren Freiwilligendienst monatlich eine kleine Summe zu spenden. Sie fragen z.B. bei Freunden, Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten an; diese Personen u.a. bilden den Spenderkreis.

Ist es ein Problem, dass meine Sprachkenntnisse nicht die besten sind?

Ja, denn Don Bosco Volunteers garantiert seinen Projektpartnern, dass die Freiwilligen bereits zu Beginn ihres Einsatzes ausreichende Sprachkenntnisse besitzen. Deshalb sind diese ausreichenden Sprachkenntnisse Grundvoraussetzung für den Freiwilligendienst. Wer keine ausreichenden Sprachkenntnisse besitzt, muss vor der Ausreise intensiven Sprachunterricht nehmen. Das Erlernen bzw. Vertiefen der Sprache des jeweiligen Gastlandes übernehmen die Freiwilligen in Eigenverantwortung.
Die Erfahrung zeigt: Je mehr Sprachkenntnisse im Vorfeld erworben werden, desto einfacher ist der Einstieg ins Projekt und umso leichter geschieht die Eingliederung in die Kultur des Gastlandes.

Kann ich mit Don Bosco Volunteers für weniger als 12 Monate in ein Projekt gehen? 

Nein. Die Einsatzdauer beträgt grundsätzlich 12 Monate. Kürzere oder längere Einsatzzeiten sind nicht möglich. Das kann bedeuten, dass Bewerbungen für ein nachfolgendes Studium evtl. vom Gastland aus getroffen werden müssen.
Die einzige Ausnahme bildet der „Fortgeschrittenen Freiwilligendienst“ bei Don Bosco Volunteers. Hierbei handelt es sich um einen Dienst von jungen Menschen, die eine berufliche Qualifizierung besitzen und entsprechend ihrer jeweiligen Profession in ganz ausgewählten Projekten für die Dauer einer bestimmten Projektphase mitarbeiten. 

Ich weiß, dass die Vorbereitungsseminare für den Auslandsdienst verbindlich sind. Aber kann ich definitiv keinen Freiwilligendienst machen, wenn ich zu einem der Seminare nicht kommen kann?

Ja, das ist so. Die Vorbereitungsseminare sind eminent wichtig. Sie bauen aufeinander auf und sind daher verpflichtend.

Kann ich mich bewerben, auch wenn ich noch nicht gemustert und als KDV anerkannt bin? 

Ja. Niemand braucht mit seiner Bewerbung zu warten, bis die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer erfolgt ist. Allerdings sollte man beim zuständigen Kreiswehrersatzamt nachfragen und auf einen baldigen Musterungstermin drängen. Denn erst, wenn die Musterung mit dem Ergebnis "wehrdienstfähig" rechtskräftig geworden ist, wird der KDV-Antrag vom Kreiswehrersatzamt an das Bundesamt für den Zivildienst in Köln geschickt.

Da ich bereits anerkannter Kriegsdienstverweigerer bin, würde ich gerne wissen, ob der „weltwärts – Freiwilligendienst“ bei Ihnen als Zivildienstersatz möglich ist?

Ja, und zwar in begrenzt zur Verfügung stehenden anerkannten Einsatzplätzen. Der „Andere Dienst im Ausland“ nach § 14b ZDG ist kein Zivilersatzdienst. Die Dienstleistenden im Auslandsfreiwilligendienst unterstehen nicht dem Bundeszivildienstamt.  Der „Andere Dienst im Ausland“ ermöglicht die Befreiung vom Zivildienst in Deutschland, sofern der Dienstleistende vor Vollendung des 24. Lebensjahres seinen Freiwilligendienst abgeleistet hat.



Wie viele Freiwillige sind in einem Projekt normalerweise aktiv?

Das ist von Projekt zu Projekt verschieden. Für die weit über 3000 internationalen Projekte der Salesianer Don Boscos gibt es keine einheitliche Regelung. Man kann jedoch davon ausgehen, dass ein/e Freiwillige/r normalerweise nicht allein im Projekt mitarbeitet. Neben einheimischen Freiwilligen sind internationale, vor allem europäische Freiwillige im Gastland im Einsatz.

Wann kann ich mit einer Entscheidung rechnen, ob ich genommen werde?

Zunächst finden die Informations- und Auswahlseminare im November und Dezember statt. Mitte Dezember wird die Entscheidung getroffen, wer einen Platz bekommt.

Habe ich während des Freiwilligendienstes Urlaub? 

Klar! Die Urlaubsregelungen unterliegen den länderspezifischen und projektspezifischen Gegebenheiten im Gastland. Zeitpunkt und genaue Dauer des Urlaubs und der freien Tage werden mit dem Projektverantwortlichen abgesprochen.

Bin ich für das Visum selbst verantwortlich? Was ist dabei zu beachten?

Ja! Der Ablauf bei der Beantragung eines Visums ist von Land zu Land sehr verschieden. Jede/r Freiwillige muss sich selbst darum kümmern. Nicht selten ändern sich die Voraussetzungen für einen Visums-Antrag. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig an die jeweilige Konsulatsstelle bzw. an die jeweilige Botschaft zu wenden, um dort die nötigen Informationen zur Beschaffung der Unterlagen (evtl. Führungszeugnis, Gesundheitszeugnis, Bescheinigungen etc.) einzuholen.
Bezüglich des  Reisepasses muss berücksichtigt werden, dass dieser ein halbes Jahr nach Ausstellung des Visums noch Gültigkeit hat.
Wichtiger Tipp: Der Antrag für das Visum sollte kurz vor der Ausreise eingereicht werden, da die Laufzeit des Visums sofort nach der Visa-Erteilung beginnt. Ein Visum, weit vor der Ausreise beantragt, bedeutet Verlust an Aufenthaltstagen im Ausland.
Die Adresse der Botschaften/ Konsulate findet man unter:  www.auswaertiges-amt.de.


Wird die Freiwilligendienstzeit als Wartesemester angerechnet?

Ja, von der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze (ZVS) wir die Dauer des Freiwilligendienstes als Wartesemester anerkannt.

Wozu sind die Referenzen in der Bewerbung nötig?

Da die Verantwortlichen in der Einsatzstelle die Freiwilligen, die wir entsenden, im Vorfeld nicht persönlich kennen lernen können, stellen wir die Freiwilligen von verschiedenen Seiten vor. Auf diese Weise wollen wir unseren Projektpartnern ein möglichst realistisches Bild von den künftigen Freiwilligen vermitteln, damit sie es leichter haben, diese am rechten Platz einzusetzen. Dazu helfen uns die Referenzen sowie der Bewerbungsbogen.

Was passiert, wenn ich früher zurückkommen möchte?

Wir gehen natürlich davon aus, dass unsere Freiwilligen 12 Monate im Projekt bleiben. Sollte eine vorzeitige Rückreise jedoch dringend notwendig werden, muss dies in Absprache mit uns und den Projektpartnern geschehen. In diesem besonderen Fall werden ab dem Tag der Rückreise keine weiteren Kosten übernommen bzw. erstattet.

Kann ich mit meinem Freund / meiner Freundin ins gleiche Projekt reisen?

Freunde bzw. Pärchen vermitteln wir nicht gemeinsam in ein Projekt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass persönliche Unabhängigkeit und die Akkulturation in die andere Kultur besser gelingen, wenn man allein oder mit einer anderen Person ausreist.

Ist es eine zwingende Voraussetzung, schon mal richtig im sozialen Bereich tätig gewesen zu sein?

Klar ist, dass praktische Erfahrungen sowohl im sozialen Bereich als auch in Feldern der Kinder- und Jugendarbeit von großer Bedeutung sind. Denn im Projekt dreht sich alles um Kinder und Jugendliche, die Hilfe, Unterstützung und Beistand nötig haben.

Außerdem setzen wir voraus, dass alle Freiwilligen, die „Don Bosco Volunteers“ entsendet, vor der Ausreise mindestens einen 14tägigen praktischen Einsatz in Häusern und bei Maßnahmen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit der Salesianer Don Boscos  geleistet haben. Dieser Einsatz bringt die Freiwilligen vor ihrer Ausreise in Kontakt mit benachteiligten Jugendlichen und ermöglicht wichtige Erfahrungen.


Inwieweit fließen Aspekte des Glaubens in die Freiwilligenarbeit ein?
Ich stimme insgesamt mit christlichen Ideen überein, kann mir aber nicht vorstellen, in einem sehr religiös geprägten Projekt zu arbeiten, sondern in einem Projekt, in welchem christliche Werte generell eine Rolle spielen. Ich habe ein bisschen Sorge vor einem „Missionierungs-Charakter“. Käme ich mit dieser Einstellung als Freiwillige bei Ihnen in Frage?

Alle Religionen haben lernen müssen, dass es nicht um das Missionieren geht, sondern um die gemeinsame Mission, an einer gerechteren und friedlicheren Welt zu arbeiten. Das heißt für die Salesianer: Mit Gott und ohne Vorbedingungen für  Menschen in Not da zu sein! Der Stil ihrer missionarischen Arbeit auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes ist vor allem durch den Dialog mit den Religionen geprägt.
Junge Menschen, die sich als Freiwillige für solch religiös motiviertes, soziales Engagement bereit finden, sind hier richtig am Platz.
Nicht Taufbuch und Konfession sind entscheidend, sondern die Offenheit für diese religiöse Dimension im täglichen Miteinander.